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Niederösterreich |
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Der
Landesverband Niederösterreich ist ein eigenständiger Verband
im Zentralverband der Kleingärtner und
Siedler Österreichs, welchem sich die
Landesverbände Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark,
Salzburg und Kärnten angeschlossen haben. Wir vertreten
hiermit die Interessen
Am 6. Dezember 1950 wurde unser Landesverband gegründet und hatte bis 1995 seinen seinen Sitz in Wien, wobei alle wichtigen rechtlichen Angelegenheiten über den Zentralverband durchgeführt wurden. Dies galt auch für die buchhalterischen Belange, die durch die Firma PERFEKTA abgewickelt wurden. Aufgrund dieser Konstellation war es fast nicht möglich die Interessen der niederösterreichischen Kleingärtner und Kleingärtnerinnen so zu vertreten, wie wir es gerne gemacht hätten. Es fanden dann im Kollegenkreis Beratungen statt, ob und wie man einen eigenen Verbandssitz gestalten könnte und ob überhaupt eine Möglichkeit hierfür bestünde. Im Jahre 1996 war es dann soweit, man hatte alle Voraussetzungen für eine Verbandsverlegung geschaffen, wir hatten nunmehr ein kleines Büro, einen Festnetzanschluss mit FAX- Tauglichkeit, weiteres einen PC und die meisten Geräte um die administrative Büroarbeit durchführen zu können und so verlegten wir unseren Verbandssitz in die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten. Dies honorierten auch unsere Kommunal und Landespolitiker und stellten uns jeweils eine finanzielle Hilfe in Aussicht, die wir dann auch dankbar annehmen durften. Im folgenden Jahr wurde bereits die gesamte finanzielle Gebarung und alle buchhalterischen Vorgänge ebenfalls in St. Pölten abgewickelt. Wir haben die gesamte finanztechnische Administration einer Steuerberatungskanzlei übergeben, welche auch die Buchhaltung übernommen hat und damit auch den Grundstein für eine moderne und effiziente Verbandsführung gelegt. Am 7. Mai 2000 wurde durch die Generalversammlung eine Änderung der Verbandssatzungen beschlossen, wobei sich die Verbandsführung in ein Präsidium und einen Hauptvorstand gliederte. Seit der letzten Delegiertenversammlung im Jahre 2008 in Tulln stellt sich die Führung des Landesverbandes nunmehr wie folgt dar:
Präsidium Präsident Reg.Rat Franz Riederer Vizepräsidenten Kommerzialrat Gerhard Lustig, Wilbert Leitgeb und Leopold Plank
Hauptvorstand Finanzreferent Josef Huber, Stv. Wilhelm Kernstock Schriftführer (Pressedienst) Annemarie Friedl, Bezirksorganisation St. Pölten: Bezirksobmann RR Franz Riederer, Bezirksorganisation Klosterneuburg: Bezirksobmann KR Gerhard Lustig,
Aufsichtsrat Vorsitzende Eva Benesch, Franz Bican und Karl Zinner,
Rechnungsprüfung Ing. Gerhard Wastl, Adolf Skopek
LANDESOBMÄNNER DES LANDESVERBANDES DER KLEINGÄRTNER NIEDERÖSTERREICH seit 1950
1951
- 1957
Anton JUNGWIRTH
ST. PÖLTEN
1957 - 1969
Josef LUGSCHITZ
HAINBURG
1969 - 1981
Johann BERNOLD
KORNEUBURG
1981 - 1987
Othmar MITTERBAUER ST. PÖLTEN
Vizepräsident des ZV
1984 -1987
1987 - 1996
Hansjörg FISCHER
ST. PÖLTEN
Vizepräsident des ZV
1990 - 1996
1996 - 1999
Richard SCHWARZL
ST. PÖLTEN
VERBANDSPRÄSIDENTEN DES LANDESVERBANDES DER KLEINGÄRTNER NIEDERÖSTERREICHS seit 1999
1999 – 2008
Richard SCHWARZL
ST. PÖLTEN Vizepräsident des Zentralverbandes 2005-2008
2009 – laufend
RR Franz Riederer
ST. PÖLTEN
Zur
Zeit sind dem Landesverband 49
Vereine mit 4851 Mitgliedern (hievon 209
Anschlussmitglieder) angeschlossen,
welche sich auf das ganze
Bundesland Niederösterreich verteilen.
Die Bezirksorganisation St. Pölten mit 1478
Mitgliedern und die Bezirksorganisation
Klosterneuburg mit 901 Mitgliedern sind die zwei größten
Teilorganisationen in Niederösterreich.
Mitgliederstarke Vereine sind auch in d en Städten
Krems, Korneuburg, Horn und St. Valentin beheimatet. Wie auch in anderen Bundesländern befindet sich das niederösterreichische Kleingartenwesen in einer Veränderungsphase. Waren es vor 20 Jahren noch die Schrebergärten, die unsere Kleingartenlandschaft prägten, so stehen heute immer mehr die Kleingartensiedlungen im Vordergrund. Wir mussten und haben zur Kenntnis genommen, dass sich die Kleingartenidee immer weiterentwickelt, sie ist moderner geworden, die Gartenhäuser dürfen nunmehr in einer Größe von 35 m2 auf drei verschiedenen Ebenen (Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss) errichtet werden. Stromversorgung, Wasserleitung und Kanal sind nicht mehr wegzudenken und für unsere Kleingärtnerinnen und Kleingärtner steht die Verbringung ihrer Freizeit mit allen Annehmlichkeiten des täglichen Lebens im Kleingarten an oberster Stelle. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass unsere Wurzeln im Schrebergarten begonnen haben, der soziale und ökologische Grundgedanke eben von diesem ausgegangen ist. Es ist unsere Aufgabe als Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, als Vereins- und Verbandsfunktionäre, aber auch als Kommunal- und Landespolitiker, diesen sozialen und ökologischen Aspekt nicht aus den Augen zu verlieren, denn nur so kann sichergestellt werden, dass unsere Kinder und Enkelkinder im Kleingarten noch Natur und Umwelt erleben können. Es kann und darf nicht sein, dass unsere Kleingartenflächen zubetoniert und komplett verbaut werden, die Ranken um die Parzellen eine unübersichtliche Höhe erreichen und der Nachbar den Nachbarn nicht mehr sehen kann oder will. Der Kleingarten soll noch immer das sein, wofür die damalige Idee gestanden hat, nämlich ein Ort der Begegnung, der Nachbarschaftshilfe, der Freundschaft und ein Hort der Natur, wo wir als Kleingärtnerinnen und Kleingärtner glückliche und zufriedenen Stunden verleben können.
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Landesverband Niederösterreich